Eine Grippe wird oft unterschätzt. Zwar heilt sie bei den meisten Betroffenen von alleine aus, dennoch ist die Grippe eine Krankheit, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Denn hier ist nicht die Rede von einer normalen Erkältung. Hausmittel können zwar die Symptome einer Grippe lindern (mehr Informationen hier), aber bei einer echten Virusgrippe (Influenza) sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Sie kann in einzelnen Fällen sogar lebensbedrohlich sein. Besonders bei älteren Menschen, chronisch Kranken und anderen Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Krankheit schwere Folgen haben. Eine Impfung wird daher empfohlen.

Was ist Grippe und warum ist sie gefährlich?
Grippe wird durch Viren verursacht und von Mensch zu Mensch übertragen, entweder durch die sogenannte Tröpfcheninfektion (durch Tröpfchen in der Luft) oder Schmierinfektion (durch Oberflächen). Die Symptome eines grippalen Infekts (Erkältung) und einer echten Grippe sind ähnlich. Bei einer Grippe setzt jedoch in der Regel ein schweres Krankheitsgefühl recht plötzlich ein. Die Symptome reichen von Fieber, Husten und Halsschmerzen bis zu starken Kopf-, Glieder- und Rückenschmerzen.
Grippe kann für Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich werden, da sie einige Komplikationen mit sich bringen kann, wie zum Beispiel eine Lungenentzündung

Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt daher Schwangeren, chronisch Kranken und älteren Menschen ab 60 Jahren, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Auch medizinischem Personal und Personengruppen, die im Alltag viel mit anderen Menschen zu tun haben (Polizisten, Supermarkt-Angestellte, Pflegepersonal etc.) wird empfohlen, sich impfen zu lassen.
Die Grippeimpfung sollte jedes Jahr vorzugsweise im Herbst vorgenommen werden, bevor typischerweise die erste Grippewelle eintritt. Nach der Impfung braucht der Körper circa zwei Wochen, um den Eigenschutz vollständig aufzubauen. Die Impfung bietet Schutz für ein Jahr und muss jedes Jahr wiederholt werden. Das liegt auch daran, dass sich Grippe-Viren mit der Zeit verändern und der Impfstoff jedes Jahr an die aktuell zirkulierenden Viren neu angepasst werden muss.

Hier gilt zu beachten, dass auch eine Grippeimpfung keinen 100% Schutz vor einer Ansteckung gewährleistet. Ein Grund könnte sein, dass eine Ansteckung erfolgte, bevor der vollständige Impfschutz vom Körper aufgebaut wurde. Ein weiterer Grund könnte sein, dass man sich mit Viren infiziert, die nicht in der jährlichen Voraussage für den jeweiligen Impfstoff berücksichtigt wurden.

Wer sollte sich nicht gegen Grippe impfen lassen?
Die BZgA empfiehlt gesunden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unter 60 Jahren hingegen keine Grippeimpfung. Das liegt daran, dass bei diesen Personengruppen kein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe besteht. Ausgenommen sind, wie oben erwähnt, Personen mit häufigem Kontakt zu anderen Menschen, wie medizinisches Personal, Angestellte in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen mit viel Menschenverkehr, sowie Menschen, die im nahen Umfeld von gefährdeten Personen stehen.

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