Das „Humane Immundefizienz-Virus“ (engl. Human immunodeficiency virus), uns überwiegend bekannt mit der Abkürzung ,,HIV“ oder auch „Menschliches Immunschwäche-Virus“, ist ein Virus, das zur Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren gehört.
Eine Ansteckung führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen Inkubationszeit zu AIDS (engl. Acquired immunodeficiency syndrome, dt. „erworbenes Immundefektsyndrom“), einer derzeit noch unheilbaren Immunschwächekrankheit.

Die Verbreitung von HIV hat sich in den letzten 25 Jahren zu einer Pandemie entwickelt, an der nach Schätzungen der Organisation UNAIDS bisher etwa 25 Millionen Menschen gestorben sind. Etwa 33 Millionen Menschen sind mit dem Virus infiziert.
Im Jahr 2007 infizierten sich weltweit 2,7 Millionen Menschen mit HIV, davon 2700 in der Bundesrepublik Deutschland. Hier lebten Ende 2007 ungefähr 59.000 Menschen mit HIV, davon etwa 80 Prozent Männer und etwa 400 Kinder. Bei 8.700 Personen war AIDS bereits ausgebrochen. In Österreich infizierten sich im Jahr 2005 insgesamt 453 Menschen mit HIV. In der Schweiz leben etwa 20.000 HIV-Infizierte und etwa 2.700 an AIDS Erkrankte.

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