Schmackhafte Gesundheit aus aller Herren Länder.

Von scharf und deftig bis hin zu lieblich und süß, Gewürze sind heutzutage in fast jedermanns Küche auffindbar, und kochen ohne Gewürze können sich die meisten Leute kaum vorstellen. Aber wussten Sie auch, dass bestimmte Gewürze nicht nur kulinarisch äußerst gefragt sind, sondern auch gesundheitlich eine Menge zu bieten haben?
Ob exotische indische Gewürze wie Kurkuma und Zimt, oder klassische Kräuter wie Basilikum und Rosmarin, viele von ihnen haben ganz hervorragende Eigenschaften, die nicht nur unsere Geschmacksnerven erfreuen, sondern sich auch positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken.

Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl von beliebten Gewürzen und deren jeweilige gesundheitlichen Vorteile vor:

Kurkuma

Kurkuma stammt aus Indien und ist das Gewürz, dem das meiste Currypulver seine gelbliche Färbung verdankt. Kurkuma wirkt entzündungshemmend und kann langfristig chronischen Erkrankungen vorbeugen. Außerdem enthält die gelbe Wurzel (in Deutschland meist als Pulver erhältlich) reichlich Antioxidantien, welche freie Radikale binden und die Zellen schützen.

Ingwer

Ingwer enthält ebenfalls jede Menge Antioxidantien, welche freie Radikale im Körper bekämpfen. Außerdem besitzt Ingwer anti-virale Eigenschaften und ist besonders bei Erkältungen und Grippe zu empfehlen, zum Beispiel in Form von heißem Tee mit Zitrone. Zusätzlich hilft Ingwer bei Erbrechen und Übelkeit und wirkt krampflösend und schmerzlindernd. Ingwer ist in vielen Gerichten sowohl frisch als Wurzel als auch als Pulver einsetzbar und harmoniert zum Beispiel bestens mit Kürbis; versuchen Sie’s doch mal mit einem Hokkaido-Kürbis Gericht.

Zimt

Zimt wirkt entzündungshemmend und enthält Antioxidantien, die den Cholesterinspiegel senken und sich positiv auf die Blutfettwerte ausüben können. Zimt wird auch eine insulinähnliche Wirkung nachgesagt, welche den Blutzuckerspiegel senken kann.
Zimt wird hierzulande meist bei Backwaren und süßen Speisen verwendet, ist aber auch eines von vielen indischen Gewürzen und wird dort zur Zubereitung von charakteristisch-würzigen Gerichten verwendet.

Rosmarin

Rosmarin beugt Blähungen von Völlegefühl vor und enthält ebenfalls entzündungshemmende Antioxidantien. In der Volksmedizin wird Rosmarinöl außerdem bei Migräne und verspannten Muskeln eingesetzt. Dieses Mittelmeer-Kraut lässt sich hervorragend im eigenen Garten oder im Topf als Zimmerstrauch halten. Rosmarin passt bestens zu Fleisch und Kartoffeln – versuchen Sie doch mal das gesunde und leckere Putenschnitzel mit Rosmarin zu Mittag von unserem Tagesmenü.

Basilikum

Basilikum bekämpft schädliche Bakterien, wirkt anti-bakteriell und gleichzeitig entzündungshemmend. Obendrein beruhigt Basilikum den Magen und hilft, Blähungen zu lösen. Ob als Gewürz in italienischen Gerichten oder einfach mit heißem Wasser übergossen als Tee genossen, auf Basilikum sollten Sie nicht verzichten.

Knoblauch

Gerade im Herbst und Winter, wenn Erkältungen und andere Infektionen die Runde machen, sollten Sie öfter mal etwas mit viel Knoblauch kochen. Knoblauch stärkt das körpereigene Immunsystem, fördert die Durchblutung und bringt den Darm in Schwung. Zusätzlich senkt Knoblauch den Cholesterinspiegel und ist daher vor allem für Menschen, die unter einem hohen Cholesterinspiegel leiden, zu empfehlen.

Kümmel

Kümmel ist eines der ältesten Gewürze der Welt. Die kleinen Körner machen Gerichte nicht nur schmackhafter, sondern auch bekömmlicher und helfen bei Verdauungsproblemen. Kümmel hilft außerdem bei Bluthochdruck, Kopf- und Zahnschmerzen. Kümmel eignet sich bestens für gerade im Winter beliebe Kohlgerichte sowie deftige Suppen und Eintöpfe.

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