Coronaviren, Sars-CoV-2 und Covid-19 

Wir meinen, dass es an der Zeit ist, einer exponentiellen Ausbreitung informativ entgegenzuwirken und beginnen an dieser Stelle mit dem Zusammentragen wichtiger Fakten.

Grundsätzlich gibt es Differenzierungen beim Begriff „Corona“. Es existieren Coronaviren, Sars-CoV-2 und Covid-19.

Coronavirus: Coronaviren sind eine Virusfamilie, zu der auch das derzeit weltweit umgehende Virus Sars-CoV-2 gehört. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom „neuartigen Coronavirus“.
Sars-CoV-2: DIE WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen „Sars-CoV-2“ (Severe Acute Respiratory Syndrome-Coronavirus-2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symtome verursachen kann, aber nicht muss.
Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegserkrankung wurde „Covid-19) (Coronavirus-Disease-2019) genannt. Covid-19 Patienten sind dementsprechend Betroffene, die das Virus Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen. (Quelle: www.spiegel.de)

Das Coronavirus Sars-CoV-2 wurde offenbar auf einem Markt von Tieren auf Menschen übertragen. Doch das Coronavirus ist auch von Mensch zu Mensch übertragbar, wie man feststellen musste. Wie genau das Virus übertragen wird, dazu fehlen bisher genaue Informationen, so das Robert-Koch-Institut (RKI). Gewöhnlich werden Coronaviren jedoch durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Es gibt mittlerweile auch einige wenige Fälle, in denen sich Personen bei Patienten angesteckt haben, die offenbar noch keine Symptome hatten.

Sars-CoV-2: Welche Symptome bringt die Lungenkrankheit Covid-19 mit sich?

Während gewöhnliche Coronaviren meist Symptome einer milden Erkältung mit Husten und Schnupfen mit sich bringen, können bestimmte Coronaviren schwere Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen verursachen. Wie das RKI berichtet, scheint das neue Coronavirus Sars-CoV-2 einen schwereren Verlauf der Erkrankung zu verursachen. Gestorben sind am neuartigen Coronavirus den Angaben zufolge bisher vor allem Patienten, die bereits schwere Grunderkrankungen hatten oder älter waren.

  • Fieber
  • trockener Husten
  • Abgeschlagenheit, Müdigkeit
  • Auswurf
  • Atemnot
  • Halskratzen
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • verstopfte Nase
  • Durchfall
  • Bluthusten
 

Wie verläuft eine Erkrankung mit Covid-19?

Das Robert-Koch-Institut und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen derzeit davon aus, dass die Inkubationszeit des Coronavirus Sars-CoV-2 bis zu 14 Tage beträgt. Der Verlauf der Erkrankung mit dem Coronavirus ist abhängig vom Alter des Patienten und dessen weiteren Erkrankungen. Schwerere Verläufe und Komplikationen wurden bisher überwiegend bei älteren Personen – die WHO berichtet von „Personen über 60 Jahren“ – beobachtet. Auch folgende Vorerkrankungen können laut WHO zu einem schlimmeren Verlauf von Covid-19 führen:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • chronische Atemwegserkrankungen
  • Krebs

Bei jüngeren, gesunden Personen ist der Verlauf von Covid-19 milder, Bei Kindern und Jugendlichen sind Infektionen bisher selten. Die WHO hat unter den 55.924 laborbestätigten Fällen, die untersucht wurden, gerade einmal 2,4 Prozent Kinder unter 19 Jahren gelistet. Von diesen Kindern und Jugendlichen hätten 2,5 Prozent eine „schwere“ Erkrankung, 0,2 Prozent wurden als „kritische“ Fälle eingestuft.

Über alle Altersgruppen hinweg haben laut WHO etwa 80% der Patienten, deren Covid-19-Erkrankung im Labor bestätigt wurde, eine „milde bis moderate“ Krankheit. 13,8 Prozent hätten eine „schwere“ Erkrankung, 6,1 Prozent seien „kritisch“.

Wann stellt der Arzt die Diagnose „Coronavirus Sars-CoV-2“ oder „Covid-19“?

Das Robert-Koch-Institut hat eine Falldefinition herausgegeben, mit deren Hilfe Ärzte ermitteln können, bei welchen Patienten eine Laboruntersuchung auf das neue Coronavirus durchgeführt werden sollte. Bisher gilt das hauptsächlich für Personen, die Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten und die unter Atemwegsproblemen leiden oder für Menschen mit Atemwegsproblemen, die sich zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Wird das Coronavirus festgestellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemeldet werden. (Quelle: www.welt.de)

Verhaltensregeln:

  • Vermeiden Sie Händeschütteln
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände
  • Halten Sie Ihre Hände fern des Gesichts
  • Niesen und husten Sie ausnahmslos in die Armbeuge
  • Halten Sie im Krankheitsfall Abstand zu Mitmenschen
  • Schützen Sie Wunden
  • Achten Sie auf ein sauberes Zuhause
  • Behandeln Sie Lebensmittel hygienisch
  • Spülen und waschen Sie Geschirr und Wäsche möglichst heiß
  • Lüften Sie regelmäßig
  • Vermeiden Sie große Menschengruppen
  • Vermeiden Sie Kontakt zu älteren und alten Menschen

Zu guter letzt
Etliche fühlen sich dieser Tage von einer Erkältung mitgenommen. Bitte behalten Sie die Nerven und vermuten nicht gleich das Schlimmste. Übertriebenes Handeln lähmt aktuell den Wunsch nach Gesundheit genau so sehr wie grobe Fahrlässigkeit. Verhalten Sie sich vorbeugend und kommen Sie gut durch diese Zeiten!
Bildquellen: t-online.de, rki.de | Textquellen: spiegel.de, welt.de

Lesen Sie hierzu bitte auch unseren Artikel zum Thema Impfschutz/Grippe.

ANZEIGE

Pollenflugkalender

pollenflug

Giftnotruf-Zentralen

Berlin: 030 19240
Bonn: 0228 19240
Erfurt: 0361 730730
Freiburg: 0761 19240
Göttingen: 0551 19240
Homburg: 06841 19240
Mainz: 06131 19240
München: 089 19240